Alles Gute, Siegfried Welz-Hildebrand!

Wir sagen "Vergelt´s Gott" für 28 Jahre Leitung der Katholischen Erwachsenenbildung

Siegfried Welz-Hildebrand: Fachmann, Vernetzer und Erneuerer

Die Katholische Erwachsenenbildung verabschiedet ihren Leiter in den Ruhestand

Mit einem Festakt hat die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Ravensburg ihren langjährigen Leiter und Geschäftsführer in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1991 verantwortete Siegfried Welz-Hildebrand die Geschicke der KEB. Lob, Dank und Anerkennung für seine Leistungen sprach aus den Beiträgen der Rednerinnen und Redner und den vielen persönlichen Begegnungen. Im Namen des Dekanats bedankten sich für die gute Zusammenarbeit der stellvertretende Dekan Reinhold Hübschle und die Referentin Karin Berhalter und hoben seine Fähigkeiten als Vernetzer hervor, beispielsweise mit der Hospizbewegung. Christine Höppner als Leiterin der diözesanen KEB sah in ihm einen beharrlichen und treuen Begleiter, der besonnen und mit kritischem Geist für die Grundwerte Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität eintrat. Dr. Hans-Martin Brüll hob die qualitätsbewusste Fachlichkeit, die stete Innovationskraft und die humorvolle Bescheidenheit Welz-Hildebrands hervor. Als Vorstandsvorsitzender lobte er seinen Beitrag zum steten Wachstum der KEB bei immer weniger Personal. Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle bedankten sich bei ihrem Vorgesetzten: „Toll, dich als Chef gehabt zu haben“. Dieter Steuer vom Gehörlosenverein Ravensburg lobte die inklusive Grundhaltung des scheidenden Leiters. In seiner Abschiedsrede dankte Siegfried Welz-Hildebrand den zahlreichen Gästen für ihre Weggefährtenschaft und erinnerte an wichtige Wegmarken der KEB-Geschichte unter seiner Leitung: Das Ravensburger Forum, die Wochenenden mit Eltern und ihren behinderten Kindern, die Zusammenarbeit mit Gehörlosen und Hospizgruppen, Demokratiebildung und Menschenrechtsarbeit, die Kooperation mit dem Bildungswerk der Alevitischen Gemeinde, die Veranstaltungen mit der KAB zu Themen der sozialen Gerechtigkeit, die Beteiligung an der Citykirche, die Begleitung der Seniorentreffs, die Veranstaltungen in der Männer – und Frauenarbeit, die Zusammenarbeit mit der Caritas Oberschwaben bei den Familienkonferenzen und der Flüchtlingsarbeit, die gemeinsamen Kurse mit der Akademie Schloss Liebenau, die Veranstaltungen mit der Telefonseelsorge, die regelmäßigen Referentenschulungen, die Arbeit im Netzwerkverbund der KEBs in Oberschwaben und last not least: die vielfältigen Vernetzungen mit Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten im Dekanat. Viel Beifall, die melancholische-heitere Musik des Guttenberger Trios und – als Geschenk zum Schluss – der Kabarettist Otmar Traber, der dem Rentner Welz-Hildebrandt Appetit auf den Ruhestand machte, umrahmten die familiäre Abschiedsfeier.

Foto:pm; Text: Dr. Hans-Martin Brüll, Vorsitzender KEB