Pfarrer Ekkehard Schmid und seine Stellvertreter als Dekane gewählt

Am 16. Januar 2019 fand die Dekane-Wahl für das Dekanat Allgäu-Oberschwaben statt

im Bild v.l.: stv. Dekan Thomas Bucher (Bad Waldsee), stv. Dekan Dr. Claus Blessing (Wangen), Domkapitular Paul Hildebrand, Dekan Ekkehard Schmid (Weingarten), stv. Dekan Reinhold Hübschle (Ravensburg)

WEINGARTEN – Die Wahlversammlung des katholischen Dekanats Allgäu-Oberschwaben hat Pfarrer Ekkehard Schmid aus Weingarten in seinem Amt als Dekan bestätigt. Mit 55 von 60 Stimmen wurde er für weitere sieben Jahre wiedergewählt.

Als seine Stellvertreter wurden die Pfarrer Dr. Claus Blessing aus Wangen und Reinhold Hübschle aus Ravensburg ebenfalls bestätigt. Neu in die Dekanatsleitung gewählt wurde Pfarrer Thomas Bucher aus Bad Waldsee als weiterer stellvertretender Dekan.  Der bisherige stellvertretende Dekan, Pater Anatham Antony aus Aulendorf stellte sich nicht wieder zur Wahl, um für Aufgaben in seiner Ordensgemeinschaft frei zu sein.

Der 54-jährige Schmid, der neben seinem Amt als Dekan weiterhin Pfarrer der Basilika-Gemeinde St. Martin in Weingarten bleibt, leitet im Auftrag des Bischofs das Dekanat Allgäu-Oberschwaben. Schmid hat dabei die Dienstaufsicht über zahlreiche kirchliche Einrichtungen des Dekanats und ist Dienstvorgesetzter der Pfarrer. Über 156.000 Katholiken leben in einem der größten Dekanate in Württemberg, das nahezu deckungsgleich mit dem Landkreis Ravensburg ist und aus 113 Kirchengemeinden besteht. Für diese wolle er da sein, so betonte Schmid bei seiner Kandidatenvorstellung: „Das Dekanat ist für mich kein Selbstzweck. Es hat möglichst praxisnah zu sein, hilfreich für die Gemeinden und die pastoralen Mitarbeiter.“

Solidarität und Subsidiarität seien ihm zwei wichtige Anliegen im Blick auf das Dekanat. Dabei forderte er, über den eigenen Kirchturm hinauszudenken und solidarisch zu sein, nicht erst, wenn es „brennt“. Die Gemeinschaft im Dekanat lebe von einem vernetzten Miteinander und von der menschlichen Begegnung. Dabei verstehe er sich als Fürsorger und als kritisches und einforderndes Gegenüber. Dekanat sei dort gefragt, wo die einzelne Gemeinde etwas allein nicht leisten könne.

Die Kirche ist für Schmid nicht Ziel, sondern vorläufiger Zweck. Sie habe stets Wege zwischen Tradition und Innovation, nötiger Betriebsamkeit und Vision zu finden. Die Frage „Was lassen wir, was wagen wir neu?“ ist für ihn keine Frage von „Entweder - Oder“, sondern vielmehr von „Sowohl als auch“.

Domkapitular Paul Hildebrand aus Rottenburg, der die Wahl leitete überbrachte die Grüße des Bischofs, gratulierte und wünschte den gewählten Kandidaten stets eine gute Hand.